Qualität von Gesundheitsinformationen im Internet




Viele Bürger suchen im Internet nach Gesundheitsinformationen und erhalten über Suchmaschinen eine lange Liste an Einträgen. Doch woran erkennt man zuverlässige Gesundheitsinformationen?

Sobald Sie eines der nebenstehenden Logos auf einer Internetseite finden, erfüllt die Internetseite bestimmte Qualitätskriterien wie z. B. Nachvollziehbarkeit von enthaltenen Informationen. Darauf können Sie sich verlassen!

Bewertete Gesundheitsinformationen erhalten Bürger auf folgenden Seiten (Auswahl):

» http://www.patienten-information.de
» http://www.patientenleitlinien.de
» http://www.gesundheitsinformation.de

ATHINA - Apotheken überprüfen Arzneimittelmix


Arzneimittel werden oft von verschiedenen Ärzten verordnet. Meist kommen weitere, vom Patienten selbst erworbene Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel hinzu. Eine gute Anlaufstelle, die den Überblick über die gesamte Medikation behält, ist die Apotheke. Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg bildet sogenannte ATHINA-Apotheker aus. ATHINA-Apotheker können eine umfassende Medikationsanalyse durchführen. Das bedeutet, der Apotheker erfasst alle Arzneimittel eines Patienten und prüft, ob die Präparate zu einander passen. Der Apotheker macht zusätzlich Vorschläge, wie sich die Wirkung der Arzneimittel optimieren lässt, wie sich Nebenwirkungen vermeiden lassen und sogar, welche Arzneimittel nach Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden könnten. Patienten erhalten Informationen zu ihren Arzneimitteln und profitieren von der Medikationsanalyse durch ein größeres Wohlbefinden und ein besseres Verständnis für ihre Medikation. Weitere Informationen zu Ablauf, Aufwandsentschädigung und Apotheken, die eine Medikationsanalyse anbieten, finden Sie hier:

» https://www.lak-bw.de/service/angebote/athina-medikationsanalyse/

Medikamente und Sucht

Die Förderung eines bestimmungsgerechten Umgangs mit Arzneimitteln ist angesichts einer steigenden Anzahl von Medikamentenabhängigen in Deutschland ein zentrales Anliegen des Projektes "MeinPlan". Patienten erhalten durch das Projekt "MeinPlan" zahlreiche Orientierungshilfen und konkrete Hinweise darüber, wie sie ihr persönliches Arzneimittelmanagement kompetent gestalten und dabei Dosierungs- und Anwendungsfehler vermeiden können. Daneben erhalten Sie über den elektronischen Medikationsplan automatisiert zusätzliche Hinweise, sofern sie Medikamente mit hohem Suchtpotential einnehmen. "MeinPlan" leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Prävention des Medikamentenmissbrauchs!

» Zum E-Medikationsplan
» Zur Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Sprachkenntnisse in Heidelberger Apotheken

In Heidelberger Apotheken werden neben der meisten europäischen Sprachen auch russisch, persisch, kurdisch, arabisch, vietnamesisch oder chinesisch gesprochen. Das hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis 2015 in einer Umfrage herausgefunden, um die Versorgung ausländischer Mitbewohner mit Arzneimitteln zu erleichtern und zu verbessern.

» Liste der Apotheken in Heidelberg nach Sprachkenntnissen
» Auswertung der Umfrage

Das Gesundheitsheft für Asylbewerber

Für die Versorgung der Asylbewerber im Heidelberger Patrick-Henry-Village und die Anschlussversorgung durch niedergelassene Mediziner hat die Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe das Gesundheitsheft entwickelt, das Sie sich hier herunterladen können. Nähere Informationen zum Gesundheitsheft erhalten Sie auf der Internetseite https://www.gesundheitsheft.info/

» Gesundheitsheft
Zuletzt aktualisiert am 25.06.2018 von BS.

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